Fence / Franzi
Produktinformationen "Fence / Franzi"
Nur für den beruflichen Anwender! Der Besitz des Sachkundenachweises Pflanzenschutz ist zum Erwerb und zur Anwendung des Pflanzenschutzmittels notwendig.
Alternative zu Palisade
Vor- und Nachauflauf-Herbizid zur Bekämpfung von Ungräsern in Winterweizen und Wintergerste
Fence® ist ein Vor- und Nachauflauf-Herbizid. Fence® enthält den Wirkstoff Flufenacet und wird hauptsächlich über die Wurzel und das Hypokotyl aufgenommen. In geringem Maße wird Fence® aber auch über das Blatt aufgenommen. In der behandelnden Pflanze beeinflusst der Wirkstoff Flufenacet das meristematische Pflanzengewebe. Zellteilung, Zellwandbildung und Zellstreckung werden gehemmt. Der Wirkungsmechanismus beruht auf Störung der Bildung langkettiger Fettsäuren (VLCFA).
Vorteile:
- Freies Flufenacet zur freien Kombination mit anderen Herbiziden
- Keine Abstandsauflagen, keine Hangauflagen!
- Pflanzenverträglich auf allen Standorten
- Erprobtes, wirkungssicheres Produkt
- Problemlos mischbar mit anderen Herbiziden
Wirkstoff: 480 g/l Flufenacet
Hersteller: Lotus Agrar
Weiterführende Informationen
Anwenderhinweise
Um nähere Informationen zu Anwendungs- und Sicherheitsbestimmungen zu erhalten, finden Sie unter Weiterführende Informationen die Gebrauchsanleitung und das Sicherheitsdatenblatt.
Hinweise zum Schutz des Anwenders (Auszug aus Gebrauchsanleitung)
Nach Einatmen:
Betroffenen
an die frische Luft bringen, warm und ruhig lagern. Sofort einen Arzt
oder ein Behandlungszentrum für Vergiftungsfälle konsultieren.
Nach Hautkontakt:
Betroffene Stellen mit viel Wasser und Seife abwaschen. Bei Auftreten anhaltender Beschwerden einen Arzt aufsuchen.
Nach Augenkontakt:
Augen
sofort mit viel Wasser mindestens 15 Minuten lang ausspülen. Auch unter
den Augenlidern spülen. Trägt der Betroffene Kontaktlinsen, diese erst 5
Minuten nach Beginn des
Spülens entfernen, danach das Auge weiter spülen. Im Falle einer andauernden Reizung ärztliche Betreuung in Anspruch nehmen.
Nach Verschlucken:
Den
Mund ausspülen! Erbrechen nur unter folgenden Bedingungen auslösen: Der
Patient ist bei vollem Bewusstsein und ärztliche Hilfe ist kurzfristig
nicht erreichbar. Es wurde eine
größere Menge aufgenommen und nach
der Aufnahme ist weniger als eine Stunde vergangen. Erbrochenes darf
keinesfalls in die Luftröhre gelangen. Sofort einen Arzt oder ein
Behandlungszentrum für Vergiftungsfälle verständigen.